Vortrag bei 2nd hand spaces – die Nutzung vakanter Orte als partizipative Praktik

Vortrag bei 2nd hand spaces, Bremen

Vortrag “Chancen als Risiken – Potenziale einer kooperativen prozessorientierten Stadtplanung” von Martina Baum beim Kongress “2nd hand spaces – die Nutzung vakanter Orte als partizipative Praktik” in Bremen

Kongress der ZwischenZeitZentrale am Donnerstag, den 28. Juni 2012 und Freitag, den 29. Juni 2012 im Palast der Produktion in Bremen-Blumenthal

2nd hand spaces entstehen vielerorts auf der Basis von Zwischennutzungen. Sie ermöglichen die aktive Teilhabe von Stadtbewohner_innen an Entwicklungs- und Gestaltungsprozessen sowie die selbstbestimmte Nutzung von (Stadt-)Räumen. Dadurch fördern 2nd hand spaces Empowerment und involvieren Gruppen, die durch konventionelle Beteiligungsangebote nicht erreicht werden. Sie entfalten eine nachhaltige Wirkung durch den Aufbau sozialer Netzwerke, durch die Identitätsbildung an vakanten Orten und durch eine bedürfnisorientierte Raumproduktion. Als Türöffner und Experimentierfelder können sie über temporäre Nutzungen hinaus zum Ausgangspunkt prozesshafter Um- und Wiedernutzungen werden.

Die ZwischenZeitZentrale hat über drei Jahre als Pilotprojekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik Zwischennutzungen im gesamten Bremer Stadtgebiet initiiert und begleitet: Brachflächen wurden für Stadtteilprojekte genutzt, Leerstände in kulturelle Produktionsstätten verwandelt und ein für den Abriss vorgesehenes Gewerbegebäude in einen selbstverwalteten Ort für kreative Selbständige transformiert.

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