Neue Weststadt, Esslingen / D

Städtebaulicher Entwurf für den westlichen Stadteingang der Stadt Esslingen

Mit der Aufgabe des Güterbahnareals und der Fabrikareale Hengstenberg und Kölle bietet sich für Esslingen die einmalige Chance den westlichen Stadteingang neu zu gestalten. Die Schnittstelle zwischen Landschaft und Stadt am westlichen Stadteingang wird dabei neu gedacht. Aus der Überlagerung des orthogonalen Rasters der Weststadt und der markanten Terrassen der Weinberge und in deren Folge auch der Verlauf des Rossneckars entsteht ein neues Muster und ein neuer Stadtbaustein mit eigener Identität. Die bislang trennende Wirkung des Rossneckars wird aufgehoben und der Fluss als attraktive Mitte des neuen Stadtquartiers entwickelt. Die Freiräume im Quartier sollen zur Aneignung anregen und Teil des Lebensalltags sein. Eine nachhaltige Stadtentwicklung beinhaltet die interpretative Fortschreibung und Nutzung vorhandener Strukturen, Wegebeziehungen und lokaler Ressourcen. Neben der Reduktion des Energiebedarfs ist die effiziente Nutzung und Rückführung von Stoffen in die Kreisläufe der Stadt das primäre Ziel des Nachhaltigkeitskonzepts.

Verfasser: STUDIO . URBANE STRATEGIEN
mit RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Diewald Ingenieure, bpa Steffen Wurzbacher
Auftraggeber: Stadt Esslingen
Zeitraum: 2010
Fläche / Bauvolumen: 13,4ha
Programm: Wohnen, Büro, Dienstleistungen, soziale & kulturelle Einrichtungen
Bearbeitung: nichtoffener zweiphasiger städtebaulicher Realisierungswettbewerb, Teilnahme